Magenspiegelung

(GASTROSKOPIE)

Magenspiegelung

Allgemeine Informationen

Durch die  Magenspiegelung können die Speiseröhre, der Magen und der Zwölffingerdarm untersucht werden. Es wird ein sehr weiches, dünnes (8-9 mm) und  schlauchähnliches Video-Endoskop unter Sicht bis in den Zwölffingerdarm eingeführt. Hierdurch lässt sich die Schleimhautoberfläche dieser Organe gut beurteilen. Aus der Schleimhautoberfläche können mit einer winzigen Zange Proben schmerzfrei zur feingeweblichen Untersuchung entnommen werden.

Diese werden dann z.B. auf krankmachende Keime wie Helicobacter pylori untersucht. Vor der Untersuchung erhalten Sie einen Rachenspray zur Betäubung des Rachenraumes. Nach der Untersuchung haben Sie die Möglichkeit, sich in einer Einzelkabine in unserem Ruhebereich noch etwas auszuruhen. Anschließend erfolgt ein Abschlussgespräch mit dem Arzt, der Sie untersucht hat.

Auf Wunsch erhalten Sie eine Spritze mit einem kurz wirksamen Beruhigungs- bzw. Schlafmittel – bitte beachten Sie aber dann, dass Sie am Untersuchungstag kein Fahrzeug steuern dürfen! Gern informieren wir Ihre Angehörigen zur Abholung oder organisieren Ihnen ein Taxi.

Vorbereitung für die Magenspiegelung

Bitte verzichten Sie auf Essen  12 Stunden vor der Untersuchung und ab Mitternacht auf Trinken. 

Risiken der Magenspiegelung

Es werden heute kaum noch Komplikationen in großen gastroenterologischen Praxen beobachtet. In der Fachliteratur wird auf die Möglichkeit einer Verletzung von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm sowie komplikative Blutung und Verschleppung von Keimen hingewiesen.

Bei der Gabe eines kurz wirksamen Beruhigungs- bzw. Schlafmittels (Propofol, ggf. Midazolam)  erfolgt eine kontinuierliche Überwachung des Sauerstoffwertes (Pulsoxymetrie). Eine Notfallausrüstung, Notfallmedikamente und Sauerstoff stehen unmittelbar in der Praxis zur Verfügung.

WICHTIG: wichtigBlutverdünnende Medikamente (z.B. Marcumar, ASS, Plavix, Efient, Xarelto etc.) sollten besonders nach schwerwiegenden Erkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt nur nach ärztlicher Rücksprache abgesetzt werden; ggf. sollte eine überlappende Blutverdünnung mit Heparin vorgenommen werden.
Bitte sprechen Sie dies im Vorfeld unbedingt mit uns oder Ihrem Hausarzt ab!

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